Agility

Bei der englischen Hundesportart Agility - auf Deutsch Wendigkeit, Flinkheit, Agilität – geht es darum, bei hoher Geschwindigkeit einen Parcours möglichst fehlerfrei zu überwinden. Dies setzt ein trainiertes Zusammenspiel von Hund und Halter voraus, da oft schon Kleinigkeiten den Sieg kosten können. Ein Spaß auf hohem Niveau, der sowohl Mensch als auch Tier viel Konzentration abverlangt.

Ein Parcours aus Reifen, Wänden, Wippen, Tunneln und noch vielem mehr steht bereit, wenn sich Hund und Halter an den Start begeben. Sobald der Startschuss fällt, zählt jede Sekunde für den Sieg. Herrchen oder Frauchen lenken nun ihren Vierbeiner allein durch Körpersprache, Pfiffe und Rufe durch, über und vorbei an den Hindernissen. Langes Training und viel Konzentration sind dafür die Grundvoraussetzungen.

Wie bei den meisten Wettkämpfen gibt es auch hier unterschiedliche Leistungsklassen (1-3), die sich das Team aus Hund und Halter schrittweise erarbeiten muss - wobei die Höhe der Hindernisse (Small, Medium und Large), den Größen der Hunde angepasst wird. Die unterschiedliche Kombination der Parcours-Hindernisse entscheidet hingegen einerseits über die Schwierigkeit, andererseits aber auch über die Komplexität oder das Tempo des Laufs. Die Aufstellung und Anordnung obliegt dabei ganz allein dem Richter am Wettkampftag. Lediglich die Streckenlänge ist mit 100 bis 200 Meter (je nach Leistungsklasse) und einer Mindestgröße der Hindernisse mit 20 x 40 Meter vorgegeben.

Agility ist ein Hundesport für alle, die Spaß an intensivem Training mit ihrem Vierbeiner haben. Denn: Nur durch regelmäßiges Üben kann ein fließendes Zusammenspiel zwischen Tier und Mensch entstehen, welches entscheidend für diese Form der Beschäftigung ist. Grundsätzlich ist die Sportart für alle Rassen geeignet, doch sollten besonders große, schwere, übergewichtige oder kranke Hunde wegen der hohen körperlichen Anstrengung lieber auf Alternativen zurückgreifen.


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