Ernährung bei Kitten

Für alle Katzen gilt – egal ob groß oder klein – sie sind wählerisch, was ihr Futter angeht. Sowohl beim Standort als auch bei der Hygiene, der Futterauswahl und der Menge gilt es deshalb ein paar grundlegende Punkte zu beachten, um bereits den kleinsten einen gesunden und zufriedenen Start in ein glückliches Katzenleben zu ermöglichen.

Was in den Napf sollte

Das vielleicht Wichtigste zuerst: Was sollte überhaupt gefüttert werden? Katzen sind von Natur aus Fleischfresser. Ihre natürliche Nahrung besteht aus kleinen Säugetieren und Vögeln. Diese Beutetiere liefern nicht nur Muskelfleisch und Innereien, sondern auch Knochen und damit Mineralstoffe, halbverdaute Pflanzenteile (im Mageninhalt der Beutetiere) sowie Ballaststoffe in Form von Fell oder Federn. Die ideale Katzenration sollte daher in der Zusammensetzung der natürlichen Nahrung weitgehend entsprechen. Hochwertiges Futter mit einem hohen Fleischanteil ist im Fachhandel erhältlich. Gleichzeitig gilt: Finger weg vom Menschen-Essen! Nicht alles, was wir essen, für uns gesund ist oder uns gut schmeckt, ist auch für unsere Samtpfoten geeignet.

Da Katzen naturgemäß eher wenig trinken, liegt der Vorteil von Nassfutter mit seinem hohen Feuchtigkeitsgehalt von bis zu 80 % schnell auf der Hand. Doch empfiehlt sich zwischendurch durchaus auch eine Fütterung mit Trockenfutter, um die Zahngesundheit der Tiere zu fördern. So oder so sollte stets zusätzlich eine Schale mit frischem Wasser zur Verfügung stehen.

Ergänzt werden kann dieser Mix durch spezielle Kräuter, die in der richtigen Dosierung zum Wohlbefinden der Katze beitragen können. Während hierbei gilt „vieles kann – nichts muss“ ist Katzengras insbesondere für Wohnungskatzen Pflicht. Die darin enthaltenen Ballaststoffe sorgen dafür, dass die über die Fellpflege aufgenommenen Haare leichter und besser wieder ausgespuckt werden können. Klappt dies nicht, kann es zu gefährlichen Darmverstopfungen kommen.

Wie sollte gefüttert werden?

Neben der richtigen Futterwahl spielen für unsere Lieblinge auch andere wichtige Faktoren eine grundlegende Rolle. So reagieren unsere Vierbeiner oft empfindlich, wenn das Katzenfutter nicht ansehnlich aussieht oder riecht. Da es sich bei Katzen im Gegensatz zu den oft schlingenden Hunden um Genießer am Napf handelt, essen sie meist kleinere Portionen. Die Reste bleiben zurück und sehen schnell unappetitlich aus. Es empfiehlt sich deshalb Katzen über den Tag verteilt eher kleinere Rationen anzubieten und das Futterzubehör anschließend gründlich abzuspülen. Die Näpfe für Nass- oder Trockenfutter sollten dabei stets nur der jeweiligen Futterform dienen.

Auch die Wahl des Standortes kann für Katzen ein Grund sein, warum sie nur widerwillig oder gar nicht fressen. Steht der Napf beispielsweise in unmittelbarer Nähe zur Katzentoilette oder in einem unruhigen Bereich der Wohnung, kann das den Hausgenossen veranlassen sein Futter zu ignorieren. Ein gutes Plätzchen dagegen bietet eine kleine, ruhige Ecke in der Küche – hier ist der Tiger ungestört und trotzdem mitten unter seinen Menschen.

Was es bei den Kleinen zu beachten gilt

Beachten Sie all diese Punkte, machen Sie schon Vieles richtig. Doch gilt es noch einiges mehr für die Kleinsten zu berücksichtigen. Diese benötigen für ihr Wachstum idealerweise eine besondere Mischung aus Mineralstoffen und Vitaminen, die ihnen Kraft und Vitalität nach der Muttermilch geben. Das Futter sollte dabei abwechslungsreich gestaltet sein, solange die kleinen Mägen alles gut vertragen. Frisches Wasser ist auch hier ein Muss, da der Wasserbedarf eines Jungtieres noch deutlich höher als der von erwachsenen Katzen ist. Nassfutter ist in diesen frühen Wochen dem Trockenfutter auf jeden Fall vorzuziehen. Auch Katzenmilch oder kleine Leckereien sind in Maßen erlaubt. Aber denken Sie dabei stets daran: Sie ziehen sich Ihren eigenen Kritiker heran!


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