Gesundheit geht durch den Magen

Die Ernährung eines jeden Haustieres sollte stets individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten und artgerecht sein. So bevorzugen zum Beispiel Hunde einen hohen Fleischanteil in Kombination mit einem ausgewogenen Verhältnis von Fetten, Kohlenhydraten, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Schließlich erfüllt jeder der vorgenannten Bestandteile eine spezielle Aufgabe, die im Zusammenspiel den Bedürfnissen von Hunden an eine artgerechte und ausgewogene Ernährung gerecht wird. Für Katzen steht besonders eine hohe Verdaulichkeit der Nahrung im Fokus, wobei dieser Aspekt natürlich gleichermaßen auch für die Hundeernährung gilt. Die richtige Ernährung gehört genauso zur Pflege von Hunden und Katzen wie zum Beispiel auch die Unterstützung der Haut- und Fellgesundheit.

Ernährungsbedfürnisse bei Hunden und Katzen

Auch wenn der Hund den Menschen als treuer Freund schon seit vielen Tausend Jahren begleitet und in der Vergangenheit oft einfach mit dem gefüttert wurde, was bei Tisch übrig blieb – also auch mit gewürzten Speisen – unterscheiden sich die Ernährungsbedürfnisse eines Hundes doch deutlich von dem, was wir Menschen zu uns nehmen. Zudem macht es einen entscheidenden Unterschied, ob ein Hund klein oder groß ist und welchen Aktivitätsgrad die jeweilige Hunderasse aufweist. Wichtig bei der Wahl eines Hundefutters ist also, dass das Angebot sich an den jeweiligen Lebensphasen und Bedürfnissen der Vierbeiner orientiert.

Es gilt verschiedene Ziele für eine artgerechte Ernährung im Auge zu behalten. So ist die schon beschriebene Zusammensetzung eines Futters, also das Verhältnis und die Anteile von Proteinen, Mineralstoffen und Spurenelementen ein entscheidender Baustein. Des Weiteren soll ein gutes Hundefutter dem Tier Energie liefern, dies wiederum übernehmen die enthaltenen Fette und Kohlenhydrate. Und schließlich beugt ein gutes Futter im Sinne einer bestmöglichen Pflege auch der Gesundheit der Vierbeiner vor.

Inhaltsstoffe, die man kennen sollte - F.O.S. & M.O.S.

Ein gut funktionierendes Verdauungssystem ist für das Wohlbefinden Ihres Hundes unerlässlich. Manche Hunde haben ein wesentlich empfindlicheres Verdauungssystem, wodurch häufige oder kontinuierliche Verdauungsprobleme entstehen. Beeinträchtigung oder Missbildung der Form und Struktur des Dünndarms - des größten Organs des Verdauungssystems - hat eine negative Wirkung auf das Immunsystem und die Gesundheit Ihres Hundes. Eine ausgewogene Ernährung kann dem Verdauungssystem helfen, wieder effizient zu funktionieren. Die Darmgesundheit wird durch Zusatz von M.O.S. (Manno-Oligo-Sacchariden), F.O.S. (Fructo-Oligo-Sacchariden), Präbiotika, Bentonit und ß-Glucanen positiv beeinflusst. Diese Komponenten reduzieren die Anheftung von Krankheitserregern und anderen Schadstoffen an die Darmwand und stärken die natürlichen Abwehrkräfte.

Auch in der Katzenernährung spielen die Inhaltsstoffe eine wichtige Rolle. So unterscheidet man zum Beispiel nach unverdaulichen und verdaulichen Fasern in der Zusammensetzung. So sind Maisfasern unverdauliche Fasern und helfen den Tieren als Ballaststoff dabei, die Darmmotorik zu regeln. Fermentierbare, also verdauliche Fasern sind eine ideale Nahrungsgrundlage für lebensnotwendige Darmbakterien. Fructo-Oligosaccharide sind so eine Faserart und ein wichtiger Bestandteil eines guten Futters.

Wird ein Futter optimal von den Haustieren verwertet, macht sich das äußerlich sichtbar an der Beschaffenheit und Menge des abgesetzten Kots. Ist dieser gut geformt und nicht zu hart oder besonders weich, wird das Futter gut verdaut. Als Faustregel gilt: je besser verdaulich ein Futter, desto weniger Kot wird abgesetzt. Auch Haut und Fell spiegeln sowohl bei Hunden als auch bei Katzen den Allgemeinzustand und das Wohlbefinden der Tiere wieder und geben Aufschluss über den allgemeinen Gesundheitsstand.


 

Produkte für Magen & Darm

Unsere Empfehlungen