Seniorhunde

Seniorhunde - richtige Pflege und Ernährung

Wenn Hunde in die Jahre kommen, ändern sich auch ihre Bedürfnisse. Als Besitzer können Sie Ihren vierbeinigen Freund dabei unterstützen und ihm somit einen angenehmen Lebensabschnitt bereiten.

Mit etwa sieben Jahren beginnt bei Hunden das Alter. Ab wann Ihr Vierbeiner genau zu den Senioren gehört, hängt unter anderem von seiner Größe ab. So altern große Hunderassen früher als kleine Rassen. Auch der individuelle Gesundheitszustand der Fellnase spielt eine große Rolle.

Die richtige Ernährung

Erste Anzeichen des Alterungsprozesses sind zurückgehende körperliche Aktivität, ein langsam ergrauendes Haarkleid und längere Ruhephasen. Der Seniorhund hat weniger Energie und damit verändern sich auch Verdauung sowie Stoffwechsel.

Gewichtsveränderungen sind bei älteren Hunden weit verbreitet und dementsprechend sollte die Ernährung auf die neuen Bedürfnisse angepasst werden. Seniorhunde brauchen aufgrund der verringerten Aktivität weniger Kalorien als Junghunde. Allerdings sollten Sie Ihrem alternden Vierbeiner nicht weniger Futter anbieten, sondern eine andere Zusammensetzung.

Gerade bei älteren Hunden muss eine konstante Versorgung mit allen notwendigen Vitaminen, Nähr- und Mineralstoffen gewährleistet sein. Spezielles Seniorfutter ist auf den niedrigeren Energiebedarf abgestimmt und enthält idealerweise hoch verdauliche Proteinquellen. Wertvolle Ballaststoffe regen den trägerwerdenden Darm an. Angepasste Mengen an Kalzium, Kalium und Natrium sind wichtig für die Neutralisierung der freien Radikale. Zusätze wie Glucosamin und Chondroitin beugen Gelenkprobleme und Arthrose vor.

Einige Fellnasen entwickeln im Alter Futtermittelallergien oder reagieren empfindlich auf bestimmte Bestandteile. Für Senioren mit einer Getreideunverträglichkeit sind spezielle getreide- und glutenfreie Futtermittel erhältlich, die gleichzeitig auf die veränderten Nahrungsbedürfnisse älterer Hunde abgestimmt sind. Um den Darm zu schonen, können Sie die Tagesration auf mehrere kleine Mahlzeiten auf den Tag verteilen.

Zu einer gesunden Seniorernährung gehört auch die Flüssigkeitsaufnahme, denn manche Hunde trinken im Alter nicht genug. Hier kann der Umstieg von Trocken- auf Nassnahrung Abhilfe verschaffen. Sie können das Trockenfutter aber auch mit etwas warmem Wasser anreichern.

Gesundheitsvorsorge

Mit dem Alter kommen auch gesundheitliche Veränderungen. Die Seh- und Hörfähigkeit nimmt ab, die Gelenke schmerzen öfter und die Zähne können schlechter werden. Hinzu können Demenz und Inkontinenz kommen. Regelmäßige Untersuchungen beim Tierarzt helfen entstehende Alterskrankheiten rechtzeitig zu erkennen. Allerdings ist es auch wichtig, dass Sie Ihre Fellnase nun aufmerksamer beobachten und schauen wie es ihr geht. Verhaltensveränderungen können Hinweise auf Schmerzen und Unwohlsein geben.

Der Seniorhund braucht nun mehr Pflege und Ruhe. Passen Sie den Tagesablauf an die neuen Bedürfnisse der alternden Fellnase an. Schaffen Sie gemütliche Schlafecken mit Hundebetten- und decken. Alte und kranke Vierbeiner brauchen täglich bis zu 22 Stunden Schlaf (inklusive Dösen und Ausruhen).

Eventuell muss der Hund aufgrund seiner schwachen Blase nun öfter vor die Tür, aber benötigt ruhigere, kürzere Spaziergänge. Regelmäßige Bewegungseinheiten sorgen dafür, dass die Gelenke geschmeidig bleiben. Bieten Sie Ihrem tierischen Liebling auch weiterhin geistige Anregung in Form von Such- und Lernspielen, damit das Gehirn fit bleibt.

Besonders wertvoll sind jetzt Behutsamkeit, gemeinsame Zeit und ausgiebige Kuscheleinheiten für Ihren treuen Freund.


Checkliste

 


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