Zahnpflege bei Nagern

Während Mensch, Hund und Katze erst Milchzähne und dann fertige Gebisse entwickeln, wachsen die Zähne von Nagetieren wie Hamster, Kaninchen und Mäusen bereits kurz nach der Geburt (bei Meerschweinchen sogar bereits im Mutterleib) und ab dann lebenslang weiter. Deshalb ist es von immenser Wichtigkeit, die Tiere regelmäßig und ausreichend mit Futter zu versorgen, durch welches sie die Zähne abreiben können. Hier greifen viele Haustierhalter fälschlicherweise zu Trockenfutter, Brot, Haferflocken, Knabberstangen und diversen Leckerlies. Diese sollten aber lediglich in kleinen Mengen gereicht werden, da das darin verarbeitete Getreide nicht ausreichend von den Tieren verdaut werden kann. Verdauungsstörungen können schnell die Folge sein. Gleichzeitig kann diese Fütterungsform zu Kalziummangel führen, wodurch die Zähne locker werden, Keime an die Zahnwurzel gelangen und hartnäckige Kieferabszesse entstehen können.

Besser ist es, die Tiere ganz nach dem Vorbild der Natur mit Frischfutter zu versorgen: Wildgräser, Kräuter, verschiedene Gemüsesorten, Obst in geringen Mengen und natürlich jede Menge Heu und frisches Wasser. Für die Zähne sollte Nagematerial wie z. B. ungespritzte Obstbaumäste gereicht werden.  


Checkliste

 


 

 

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