Zubehör für Kitten

Es ist endlich soweit! Nach reichlichen Überlegungen zieht die eine junge Katze ein. Dies ist sowohl für das kleine Kätzchen als auch für den Halter ein aufregender Moment. Doch während beim Menschen meist die Vorfreude und Aufregung überwiegt, können die Trennung vom gewohnten Umfeld und die vielen neuen Eindrücke bei der Samtpfote für jede Menge Stress sorgen. Um diesen möglichst gering zu halten, können diese Tipps hilfreich sein:

Der Weg ins neue zu Hause

Achten Sie gewissenhaft darauf, dass die kleinen Kitten mindesten 12 Wochen alt sind, bevor Sie sie von ihrer Mutter trennen. Erst dann sind sie wirklich entwöhnt und können auf eigenen Pfötchen stehen. Seriöse Züchter oder Tierheime achten selbstverständlich gleichzeitig auch darauf, dass die kleinen Mauzer auch bereits die wichtigsten Impfungen haben und gut vertragen. Sofern diese grundlegenden Voraussetzungen erfüllt sind, können Sie Ihren neuen Mitbewohner abholen. Der Transport sollte dabei in einer Katzenbox stattfinden. Denn: Auch wenn die Kleine noch so niedlich aussieht und vielleicht sogar herzzerreißend miaut – Sicherheit geht vor.

Die ersten Stunden

Das neue Zuhause sollte bereits vor der Abholung entsprechend vorbereitet worden sein. Neben passendem Katzenfutter und dem obligatorischen Kratzbaum sollte natürlich die Katzentoilette z.B. an einem ruhigen Platz im Badezimmer nicht fehlen. Aber auch die Trink- und Futternäpfe – idealerweise an ruhigen Stellen wie der Küche – ggf. eine Katzenbürste und kleine Spielzeuge dürfen natürlich nicht fehlen. Da Katzen in der Regel besonders gerne von sicheren und ruhigen Standorten aus ihre Umwelt beobachten, sind auch kleine Schlafplätze auf Erhöhungen oder am Fensterbrett sehr beliebt. So oder so: Sicher sollte das neue Zuhause für den Neuankömmling auf jeden Fall sein. Es gilt also im Vorfeld das Haus oder die Wohnung katzen-sicher zu machen.

Giftige Pflanzen wie Primeln, Calla oder einige Farne müssen ebenso außer Reichweite wie Putzmittel, Aschenbecher und Medikamente gebracht werden. Im Gegenzug ist ein Topf mit Katzengras ein sinnvoller Knabberspaß.

Ist der neue Mitbewohner nun erst mal im zukünftigen Heim angekommen, ist bei allen Familienmitgliedern die Neugier und Freude groß. Doch gerade zu Beginn, sind die kleinen Kitten oft ängstlich und brauchen ein wenig Zeit, um sich an all das Fremde zu gewöhnen. Laden Sie keine Freunde und Familien zu diesem Anlass ein, drehen Sie die Musiklautstärke runter und geben Sie der jungen Samtpfote durch Öffnen der Transportbox die Möglichkeit die neue Umgebung so nach und nach und in ihrem eigenen Tempo zu erkunden. Nur so lässt sich der doch recht große Stress für das Tier ein wenig reduzieren.

Schon bald wird sich auch der schüchternste Stubentiger von seiner Neugier leiten lassen und Vertrauen schließen. Wichtig: Geben Sie Ihrem Tier die Zeit, die es braucht. Auch wenn die Katze in den ersten Stunden die Nahrungsaufnahme verweigern sollte, ist dies zunächst kein Grund zur Beunruhigung, sondern im Rahmen der Aufregung normal. Wichtig ist allerdings, dass sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Warten Sie bis zu 24 Stunden ab, bevor Sie mit einem Jungtier einen Tierarzt aufsuchen. Ist die Katze bereits ausgewachsen und gut genährt, kann sie sich sogar bis zu 48 Stunden gedulden.

Die erste Zeit

Hat der kleine Racker die größte Scheu abgelegt, können sich beide Seite kennenlernen. Dies geht besonders gut beim gemeinsamen Spiel. Hier folgen die Kitten ihrem natürlichen Spieltrieb. Egal ob rollende Bälle, fliegende Stoff-Mäuse oder raschelndes Papier – alles was sich bewegt, erweckt Interesse. Achten Sie dabei aber stets auf eine gute Qualität des Produktes und belohnen Sie Ihr Tier am Ende des Spiels mit einem Leckerchen. Nur so bleibt das Spiel auch wirklich Spiel und sorgt nicht für Frustration. Dann steht einem glücklichen, gemeinsamen Katzenleben nichts mehr im Wege.


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